Gleichwertigkeit der Diplome: Kantonales Konzept

Mitte März 2009 hat uns das DEKS das kantonale Konzept der Zusatzausbildung -2+6/+6-21 vorgestellt. Zielpublikum sind alle Lehrpersonen, die bereits über eine Unterrichtsbewilligung verfügen und sich für weitere Unterrichtsstufen interessieren.

Ausbildungsmodell A ist für Lehrpersonen des KG, die eine Unterrichtsbewiligung für die gesamte PS erlangen (Lehrpersonen mit der Zusatzausbildung -2 / +2 absolvieren nur einen Teil der Module).

Ausbildungsmodell B ist für Lehrpersonen der PS, die eine Unterrichtsbewilligung für den KG erlangen wollen.

Die Weiterbildung dauert für die Kindergärtnerinnen 86 Tage auf zwei Jahre verteilt bzw. 43 Tage pro Jahr.

Für die Primarlehrpersonen dauert die Weiterbildung 40 Tage auf zwei Jahre verteilt bzw. 20 Tage pro Jahr.

Unsere Ausbildung besteht aus:

  • Ausbildung in Modulen: 120h Vorlesungen +70h persönliche Arbeiten, Praktika: Vorbereitung und Evaluation inbegriffen ca. 90h, Validierungsarbeit: Interdisziplinäres Projekt 45h, Total 325h.

Der Vorstand hat bis Ende April Zeit, zum kantonalen Konzept Stellung zu nehmen. Wir haben im Vorstand die neue Situation besprochen und haben uns auch mit Lehrpersonen der Basis getroffen, die sich schon früher in diesem Dossier engagiert haben. Auch Herr René Loretan, der das Postulat eingereicht hat, war bei unseren Beratungen anwesend.

Wir werden in unserer Stellungnahme folgende Punkte ansprechen:

  • Nur spezifische Module, die sich mit dem Kindergarten befassen, sollen in der Ausbildung berücksichtigt werden.
  • Die Praktika sind unbedingt zu kürzen, sonst ist es neben einem Vollpensum unmöglich diese Ausbildung zu schaffen.
  • Wir verlangen, dass man die Ausbildung dann starten darf, wenn man sie benötigt. Das DEKS möchte alles in einem Zug durchziehen.
  • Natürlich spielen die Kosten auch eine wichtige Rolle. Das DEKS hat diesbezüglich genauere Angaben in Aussicht gestellt.

Warten wir mal ab.

Norbert Kalbermatter, Präsident LVO

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