Es bleibt die Frage „Wie geht es weiter?“

Das Schuljahr ist gestartet und auch die Vereinsarbeit geht weiter. In der Eröffnungssitzung haben wir von Herrn Staatsrat Freisinger nicht viel Neues erfahren. Dies hat sich aber in der letzten Woche schlagartig geändert. Nach langem Warten ist nun das Einschulungsalter für das Oberwallis der nächsten Jahre klar:

Schuljahr 2015/2016                  01.10.2009 – 28.02.2011

Schuljahr 2016/2017                  01.03.2011 – 30.04.2012

Schuljahr 2017/2018                  01.05.2012 – 30.06.2013

Schuljahr 2018/2019                  01.07.2013 – 31.07.2014

Schuljahr 2019/2020                  01.08.2014 – 31.07.2015

 Zudem hat das Departement die Ziele für öffentliche Schule definiert. Das DBS hat sich zum obersten Ziel gesetzt, die Kosten im Unterrichtswesen unter Kontrolle zu halten. Wie das gelingen wird, werden wir in den nächsten Jahren sehen. Hier könnt ihr noch die Prioritäten der Dienststelle für Unterrichtswesen sehen:

 a)  Stärkung der Entscheidungskompetenz des Kantons innerhalb des Bildungswesens;

b) Definition der grundlegenden Werte im Hinblick auf eine Aktualisierung des Gesetzes über das öffentliche Unterrichtswesen;

c)  Einführung der sektoriellen Gesetze und Verbesserung der bereits in Kraft getretenen;

d) Weiterführung der Bemühungen im Bereich Integration;

e)  Vereinfachung und Rationalisierung von Prozessen und Abläufen;

f)   Abstimmung der PH-Ausbildungen auf die Bedürfnisse und Anforderungen in der Arbeitswelt / in den Klassenzimmern.

 Für uns sind momentan aber andere Dossiers und Ereignisse viel wichtiger. Am 17. September stimmen die Oberwalliser Lehrpersonen über die OLLO ab. Wie schon mitgeteilt, ist die Struktur der OLLO so nicht mehr tragbar und die Kosten eindeutig zu hoch. Momentan gibt es weder ein Präsidium noch ein Sekretariat. Dies sollte die Entscheidung stark vereinfachen. Zudem können wir euch jetzt schon sagen, dass der LCH uns zugesagt hat, dass er alle drei Vereine als Mitgliederorganisationenaufnehmen wird. Auch die Vergünstigungen bei den Krankenkassen concordia und sodalis bleiben erhalten.

 Aufgrund dieser Urversammlung haben wir uns auch mit dem ZMLP getroffen. Wir haben den neuen Mitgliederbeitrag besprochen, den wir vermutlich dem Unterwallis anpassen werden. Zudem kam der Vorschlag, dass man die Zusammenarbeit mit der SPVal intensivieren sollte, indem man auch eine Kantonalsektion macht, wie dies die Orientierungsschullehrer haben. Auch die Aufstockung der Entlastungsstunden für das Präsidium wurde stark diskutiert. Diese Entscheidungen können aber wir erst nach dem 17. September treffen.

 Wir hoffen, dass ihr zahlreich an der OLLO Urversammlung teilnehmt!

 Auf jeden Fall wird sich einiges ändern, so auch unser  Vorstand. Wir müssen gleich drei Mitglieder verabschieden und die Nachfolge gestaltet sich ziemlich schwierig. Es ist uns ein Anliegen, dass die grossen Zentren, wie Brig-Glis und Naters auch im Vorstand vertreten wären. Erinnert ihr euch, dass wir in der GV 2011 das Oberwallis in sieben Regionen eingeteilt haben, damit jede Region einen Vertreter in den Vorstand schickt? Hier die Vertretungen, welche in Zukunft im Vorstand sein werden:

 1. Münster – Fiesch – Mörel                        vertreten durch Bernadette Kummer

2. Naters                                                      nicht vertreten

3. Brig-Glis – Simplon                                  nicht vertreten

4. Visp – Raron                                             vertreten durch Christine Dani und Beat Walpen 

5. Gampel – Lötschental – Leuk –

    Leukerbad –Siders – Sitten                      nicht vertreten

6. Stalden – Saas-Grund                              vertreten durch Véronique Bigler

7. St. Niklaus – Zermatt                               nicht vertreten

Susanne Eggel-Ittig (Stellvertretungen)

 Klar, alle haben keine Zeit, keine Lust oder sonst eine Ausrede. Nur mit Ausreden lässt sich kein Verband führen und keine Entscheidungen treffen. Es bräuchte nur ein kleinwenig Initiative! Je mehr Vorstandsmitglieder arbeiten, umso weniger Arbeit hat jeder. Meist ist es eine Sitzung pro Monat und jede Arbeitsstunde wird mit 40 Franken entlohnt. Wagt es doch! Es ist eine spannende Arbeit!

Die nächsten interessanten Themen folgen nämlich schon. Der Lehrplan 21 ist im Kommen. Im Oktober sollen die Dozenten ausgebildet werden und dann wird er peut a peut eingeführt. Passepartout läuft im Oberwallis wirklich gut, doch die ersten Kantone springen schon wieder ab. Also stellt sich die Frage, wie es bei uns weiter geht?

Das neue Primarschulgesetz wird im Schuljahr 15/16 eingeführt. Die Frage bleibt, wie viele Lektionen die Lehrpersonen und wie viele Lektionen die Schüler in die Schule gehen? Und auch die Budgetfrage ist sicher jedes Jahr wieder ein Thema.

 Der Vorstand des VLPO

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